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„Was genau ist ein Philosoph Manager? Ich antworte systematisch: ein Hochstapler.“
Das Wort von Ordinata stellt den Beruf des Philosoph-Managers vor, der 2001 eigens für die neuen Bedürfnisse der Unternehmenswelt entwickelt wurde. Das Buch gibt Einblick in das, was Menschen in diesem Beruf bewegt: „Gemeinschaft kultivieren, Personen fördern.“ Es vermittelt die Philosophie, die Intuitionen und die Prinzipien, die den kleinen Adler von Ordinata beseelen, an Unternehmen und Gemeinschaften im deutschsprachigen Raum.
Philosoph Manager: Diesen Beruf findet man in keinem Verzeichnis. Stefan Merckelbach hat ihn 2001 entwickelt, weil weder die Philosophie noch das Management allein dem gerecht wurden, was Unternehmen und Institutionen tatsächlich brauchten. Aus dieser Spannung ist eine eigenständige Praxis entstanden: begleiten, ohne zu beraten; strukturieren, ohne zu erstarren; denken, ohne den Boden unter den Füssen zu verlieren. Das Buch erzählt, woher diese Praxis kommt und wovon sie lebt.
Stefan Merckelbach ist Philosoph Manager, Gründer und Quelle von Ordinata. Seit 2001 begleitet er Führungskräfte, Teams und Organisationen bei der Entwicklung geteilter Governance, kollektiver Intelligenz und der Quellenprinzipien. Er ist Autor mehrerer Bücher im Aquilae Verlag, darunter Ein kleines rotes Buch über die Quelle.
Zwölf Illustrationen von Pascaline Caligiuri begleiten den Text. Sie erklären nichts – sie lassen Raum für eigene Entdeckungen. In einem Buch über einen ungewöhnlichen Beruf schenken sie dem Nachdenken einen neuen Atem.
Neun kurze Kapitel, neun Haltungen. Stefan Merckelbach erzählt zunächst, wie dieser Beruf entstanden ist: aus der Überzeugung, dass ein Unternehmen seine grundlegenden Fragen nicht allein mit produktiven, wirtschaftlichen oder finanziellen Mitteln lösen kann. Dann bekennt er sich zur Hochstapelei Ordinatas – er coacht, ohne Coach zu sein, berät, ohne Berater zu sein, bildet aus, ohne Ausbildner zu sein – und macht aus dem Verzicht auf jede Schule ein Prinzip, das dem Rat des Paulus von Tarsus folgt: „Prüft alles und behaltet das Gute.“ Von der vermeintlichen Neutralität des Intervenierenden verabschiedet er sich und setzt an ihre Stelle das Modell der Freundschaft.
Es folgen Paradoxa und Werkzeuge: Absichten statt Ziele, Meistern statt Kontrolle; die Partizipationsdynamik als Kunst, den Wert des „Wir“ zu erkennen; eine Rakete, um über Vision und Werte zu sprechen; die Frage nach dem gerechten Preis dessen, was funktioniert; und schliesslich eine ganze Menagerie von Tieren, die das Denken bei Ordinata bevölkern. Das letzte Kapitel handelt vom Aufhören: vom Prinzip Johannes des Täufers, sich Schritt für Schritt zurückzuziehen, damit der Kunde wachsen kann.
“Ein Unternehmen bedarf einer ganzheitlicheren Herangehensweise an die Fragen, die es sich zu seinem Funktionieren, seinen Produkten, seinen Dienstleistungen und seiner Zukunft stellt...”
Sie können Das Wort von Ordinata als gedrucktes Buch, als E-Book oder als Kindle-Ausgabe bestellen:
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Bei speziellen Fragen wenden Sie sich bitte direkt an aquilae@ordinata.ch.
Das Buch gibt es auch auf Französisch: Le Dit d'Ordinata.
Stefan Merckelbach, Das Wort von Ordinata. Überlegungen zur Ausübung eines ungewöhnlichen Berufes
Illustrationen von Pascaline Caligiuri
1. deutsche Ausgabe, Dezember 2019
84 Seiten, 12 Illustrationen, Format 15x21 cm
Print: ISBN 978-2-9701087-4-0
E-Book: ISBN 978-2-9701087-5-7
© 2019 Aquilae Verlag, Ordinata GmbH